Hintergrund: Verbesserte Protektion im Motorsport

Despres und Peterhansel
Die beiden Gewinner der diesjährigen Rallye Paris-Dakar Stéphane Peterhansel und Cyril Despres waren zu einen Besuch bei dem Protektionsspezialisten ORTEMA im schwäbischen Markgröningen


Die beiden Dakar-Gewinner der Auto- und Motorradwertung Stéphane Peterhansel (F) Mitsubishi und Cyril Despres (F) KTM waren zu Besuch in Markgröningen vor den Toren Stuttgarts. Beide bekamen dort ein Paar individuell gefertigte K-COM Knieorthesen angepasst. Diese werden von den Spitzenprofis zur Stabilisierung ihrer ledierten Kniegelenke während Tests und Rennen eingesetzt und verhindern schwerwiegende Verletzung bei den Extrembelastungen, welche im Rallyesport üblich sind. Doch nicht nur die Kniegelenke führten die Dakar-Teilnehmer nach Deutschland, es waren auch die anstehenden veränderten Regularien, die ab 2006 mehr Protektion von den Fahrern abverlangen.
In erster Linie ist damit auch der von ORTEMA neu entwickelte Schutz der Halswirbelsäule, der sogenannte X-Neck gemeint. Dies ist vor allem für Cyril ein wichtiger Punkt, da durch die Bemühungen seitens KTM seit dem Ende der Rallye im Januar mit ORTEMA an einer ausreichenden Halsstütze gearbeitet wird.
?Ich habe mich schon Ende Januar mit Heinz Kinigardner getroffen und den ersten Gedankenaustausch bezüglich eines Nackenschutzes gehabt?, so der ORTEMA Geschäftsführer Hartmut Semsch, ?Jetzt ist es uns gelungen einen solchen Protektor mit integriertem Schlüsselbeinschutz herzustellen.?
Der KTM-Fahrer wird ihn auch gleich nächste Woche testen um eventuell schon bei der nächsten Rallye damit geschützt zu sein.

Der 6-malige Gewinner auf der Motorradwertung Stéphane Peterhansel antwortet auf die Frage: Was gefährlicher ist, die Dakar mit dem Motorrad oder dem Auto zu fahren, eindeutig ? Das Motorrad ist viel gefährlicher. If you crash ? you pay cash?, seine eindeutige Aussage. Und er muss es wissen, schließlich hat er mittlerweile 17 Mal an der Dakar teilgenommen und mittlerweile auch 2 Siege auf dem Auto errungen. Und dass die Franzosen absolut überzeugt sind von den Leistungen der ORTEMA-Crew vermittelt Cyril eindeutig ?Ich fahre 20000 km in der Wüste pro Jahr, ich vertraue bei jedem Kilometer auf die Schienen von ORTEMA und trage sie sogar zum Wakeboarden. Selbst wenn ich eine halbe Stunde Enduro fahren gehe, ziehe ich die Schienen an, weil es das Schlimmst ist, wenn man sich bei der Dakar verletzt. Die K-COM Knieorthesen sind für mich der Rolls Royce unter den Knieschienen.?, und dies meint er wörtlich, denn nach der Rallye hat er die Familien der verunglückten KTM-Werkspiloten besucht und hat ihnen versprochen im Sinne dieser für mehr Sicherheit zu sorgen. Dies will er unbedingt tun: ?Dazu brauche ich X-Neck-Protektion von ORTEMA?, so der sympatische Franzose, der jetzt schon voll Motivation der nächsten Dakar entgegenfiebert.

Cyril Despres informiert sich bei ORTEMA Geschäftsführer Hartmut Semsch über die neuste Entwicklung eines Nackenschutzes
Despres und Semsch