Red Bull Romaniacs 2006

Die Red Bull Romaniacs wird zweispurig

Quad/ATV als eigene Wertungsklasse

 

Bei der dritten Edition der vom ersten Tag an legendären Red Bull Romaniacs könnte man 2006 von einem Generationswechsel sprechen: Vom Prolog in der Hauptstadt Bukarest setzt sich ein kompletter Rallye-Tross in Bewegung, der bis zum finalen Showdown in Sibiu sieben Tage quer durchs Land zieht. Zusätzlich haben die Teilnehmer mit vier Wertungsklassen doppelt so viel Auswahl wie bisher, wobei die Quad/ATV-Teamwertung besondere Beachtung verdient.

 

Der „Roof of Afrika“ wurde in der Weiterentwicklung der RBR eine wichtige Rolle zuteil: Dort erlebten die Organisatoren den reibungslosen Ablauf einer Veranstaltung mit Enduro und Quadwertung. Als die Entscheidung für eine Enduro Hobby Wertung 2006 gefallen war, lag es nahe auf dieser doch um einiges leichteren Strecke auch Quadfahrer starten zu lassen. Nur an einigen Stellen, an denen mit dem Quad kein Durchkommen mehr möglich ist, gibt es Umfahrungen. Quad und ATV starten in der gleichen Wertung. Ob nun das schnellere Quad oder der Kletterer ATV die Nase vorn haben wird hängt sowohl vom Piloten, aber vor allem von den Witterungsbedingungen ab; und die kann nur Petrus vorhersehen.









 

Die Red Bull Romaniacs ist ein Offroad Rennen in den rumänischen Südkarpaten. In sieben anspruchsvollen Renntagen werden jene Motorsportler ermittelt, die Geschwindigkeit, Technik, Teamgeist und Navigation am besten kombinieren. Bereits zweimal fand dieser einzigartige Bewerb bereits statt, wobei jeweils eine komplett neue Strecke zu absolvieren war. Das Hauptaugenmerk der Veranstalter rund um Snowboardweltmeister Martin Freinademetz lag und liegt vor allem darauf, den Teilnehmern und allen Beteiligten den bestmöglichen Service entlang der schönsten und abwechslungsreichsten Rennstrecke der Welt zu bieten.

 





















In den technischen Passagen müssen sich die Piloten auf die Tücken des Tages konzentrieren, auf den schnellen Etappen dürfen sie kaum die Augen von der Strecke schweifen lassen, doch die gewaltige Landschaft wird an keinem der Teilnehmer und Begleiter spurlos vorübergehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Rallye Veranstaltungen muss man nicht hart campieren; in jedem Zielort warten auf alle Teilnehmer komfortable Hotelzimmer. Die weiteren, umfangreichen Serviceleistungen findet man in der Rider-Section unter www.redbullromaniacs.com. Die Teilnahmegebühr inklusive aller Leistungen ist im Vergleich zu gleichwertigen Rallyes relativ gering.

 

Strecken- und Wegkenntnis beruht auf ausgedehnten Offroad-Touren der Veranstalter – auf Zwei- und Vierrad – der letzten zehn Jahre. Trotzdem war es für die Red Bull Romaniacs 2006 nötig darüber hinaus noch knapp drei Monate das bereits bekannte, 3.000km umspannende Wegenetz zu erweitern. Schließlich gibt es bei der dritten Auflage der härtesten Enduro Rallye nicht nur vier anstatt bisher zwei Wertungsklassen, sondern fällt der Startschuss heuer in der Hauptstadt Bukarest.

 

Zur Strecke

Prolog

Auf einer weitläufigen Fundamentlandschaft über mehrere Hektar findet mitten im Zentrum von Bukarest der Auftakt zur diesjährigen Rallye statt. Der ehemalige Diktator Ceasescu schaffte nur Fundamente einer gewaltigen Oper fertig zu stellen bevor er erschossen wurde. Zwischen diesen und der nahen Böschung lässt es sich spektakulär fahren. Zuschauer haben ebenfalls beste Aussicht auf den Parcours. Vom Zentrum Bukarests geht es zuerst über flotte Feld- und Wirtschaftswege sowie ausgetrocknete Bachbette zu den Ausläufern der Berge des Prahova-Tales. Ab hier wird die Strecke waldig und erdig bis zur ersten Zielankunft in Sinaia.

 

Tag 2

Von Sinaia nach Sibiu - anfangs auf weiten Kämmen, der zweite Teil des Tages verläuft dann im Tal an den Ausläufern des Fagaras-Gebirges. Generell ist dies ein technisch nicht allzu anspruchsvoller Tag; allerdings ist in den rumänischen Kamelgraspassagen Vorsicht geboten, sie bieten sich nur scheinbar zum Zeitgutmachen an, doch lauern hier versteckte Hügel auf die motivierten Teilnehmer.

 

Tag 3

Die Passage von Sibiu nach Petrosani ist die erste klassische RBR Etappe - technisch anspruchsvoll und meistens hoch auf den Bergen.

 

Tag 4

Diese Etappe von Petrosani nach Baile Herculane ist in erster Linie für die Motorradfahrer eine harte. In der Quad- und Hobbywertung sind jedoch die ersten schwierigen 50 km auf Verbindungsetappen zu umfahren, und der Tag wird somit zu einem Genusstag über hauptsächlich hügeliges Gelände. Wessen Körper trotz allem nach Erholung schreit, dem sei ein Thermalbad in Baile Herculane empfohlen.

 

Tag 5

Der härteste Tag aufgrund seiner Länge von 275km (auf der Profitrasse). Wer es von Baile Herculane nach Petrosani schafft, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, die gesamte Rallye erfolgreich zu beenden.

 

Tag 6

Petrosani-Sibiu wird zwar kein lockerer Tag, jedoch sollte es für jeden Fahrer möglich sein, Sibiu rechtzeitig zu erreichen.

 

Tag 7

Der Final Showdown in Sibiu wird wie in den letzten beiden Jahren eine tolle Show für die Zuseher und ein Riesenspaß für die Teilnehmer. Gestartet wird im Zentrum von Sibiu. Nach einigen Highspeed Slide Turns über Asphalt und Kopfsteinpflaster geht es entlang des Flusses Cibin; gespickt mit Obstacles führt die Strecke durch die Zigeunersiedlung in die Ziegelfabrik.

Die anschließende Partywertung ist nicht verpflichtend. Wobei sich erfahrungsgemäß noch kein Teilnehmer diese Spezialwertung entgehen hat lassen …

 

Für Freunde potentieller Teilnehmer oder Quad/ATV-Fahrer die zwar nicht in der Wertung fahren aber trotzdem bei der Rallye dabei sein wollen, offeriert die Organisation eine einmalige Gelegenheit: unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! +40 788 270886 (Andrei) melden und als Sani-Begleiter oder TV-Crew Supporter zu minimalen Kosten mit dabei sein!