Der Countdown läuft – Max Nagl wieder dabei

Am 25./26. März fällt in Fürstlich Drehna (Berlin Brandenburg) der Startschuss für die ADAC MX Masters. Ganz gleich ob Spitzenpiloten wie der beste deutsche Pilot Max Nagl (KTM/Sarholz) aus Hohenpeißenberg oder talentierte Nachwuchsfahrer wie der elfjährige Suzuki-Pilot Ken Roczen aus Mattstedt – alle fiebern der neuen Saison entgegen. Konkurrenz wird es reichlich geben. Die Startplätze sind heiß begehrt.

Wichtigste Neuerung: 2006 gibt es drei Klassen. Der ADAC hat die Lücke zwischen der Einsteigerklasse ADAC MX Junior Cup und der Mastersklasse durch den neuen ADAC MX Youngster Cup (125ccm/2-Takt und 250ccm/4-Takt) geschlossen. Im Vorjahr waren allein im ADAC MX Junior Cup (85ccm) und den ADAC MX Masters knapp 300 Fahrer aus 28 Nationen am Start. Für die Serie werden Preisgelder in Höhe von knapp 200 000 Euro ausgeschrieben. Während sich die zehn bis 15 Jahre alten Nachwuchsfahrer des ADAC Junior Cup und die 14- bis 21-Jährigen des ADAC Youngster Cup bei jeweils sechs Veranstaltungen beweisen müssen, treten die Profis der ADAC Mastersklasse bei insgesamt acht Veranstaltungen gegeneinander an. Sechs davon werden in Deutschland, zwei erstmals in Österreich ausgetragen.

Die Fans dürfen sich auf attraktive Fahrerfelder freuen. Spitzenpiloten wie Max Nagl (KTM Sarholz/Deutschland), Daniel Siegl (Kölling „M-Cax“ Yamaha/Deutschland), Jiri Cepelak (Tschechien) oder Kurt Machtlinger (Erwin Machtlinger/Österreich), Kornel Nemeth (Suzuki Kurz/Ungarn) und Wyatt Avis (KTM Sarholz/Südafrika) haben sich bereits einen Platz in der Masters-Klasse gesichert. Verhandlungen mit weiteren Topfahrern stehen kurz vor dem Abschluss. Nennschluss ist der 28. Februar. In der Junior- und Youngster-Klasse ist die Nachfrage inzwischen größer als die Anzahl der maximal möglichen Startplätze. An jedem Rennwochenende werden in der Masters-Klasse zwei Wertungsläufe – je 35 Minuten plus zwei Runden – ausgefahren. Gekämpft wird auf Motocross-Bikes mit Zwei- und Viertakt-Motoren von 125 ccm bis 650 ccm. Zusätzlich wird 2006 eine Markenwertung ausgefahren und auch Privatfahrer ohne Herstellerunterstützung können wieder teilnehmen.

Außer Spitzensport wird den Zuschauern noch einiges mehr geboten. Autogrammstunden, eine offizielle Fahrervorstellung, kostenloser Zugang zum Fahrerlager und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm machen die ADAC MX Masters zu einem Ereignis für die ganze Familie. Denn sogar für die kleinsten Besucher ist einiges dabei: Die können sich in einer Hüpfburg oder einem Quad-Parcours vergnügen. Man sieht: Die ADAC MX Masters sind extrem publikumsfreundlich und bieten Motocross-Sport zum Anfassen.

Der ADAC kümmert sich seit 2005 verstärkt um den nationalen Spitzensport im Motocross und forciert zudem die MX-Nachwuchsarbeit. Aus diesem Grund hat Europas größter Automobilclub (15,4 Millionen Mitglieder) die ADAC MX Masters aus der Taufe gehoben. Ziel der Serie ist es, den Motocross-Sport in Deutschland zu stärken, ihm frische Impulse zu geben und wieder zu mehr Ansehen in der Motorsportszene zu verhelfen. Der ADAC in München zeichnet bei den MX Masters verantwortlich für die gesamte sportliche Organisation.