Bei den Motorrädern beendete der Gesamtführende Cyril Despres diese Etappe
als vierter und bleibt auf Kurs Richtung FIM WM-Titel in der Cross-Country.
Peterhansel verbesserte sich vom vierten Platz auf die Spitzenposition durch
einen überragenden Etappensieg in der 4-Rad Konkurrent am Steuer seines
Mitsubishi Pajero Evolution.

" Ich leide unter Kopfschmerzen durch die enorme Hitze am heutigen Tag,
erzählte Cyril Despres am Etappenziel." Es war richtig hart heute. Gestern
führte ich vom Ende des Feldes, heute von vorne ebenso wie morgen. Aber es
klappt alles bestens".
Der Pole Marek Dabrowski hielt seine kleine Chance auf den WM-Titel
aufrecht; er beendete diese Etappe als Zweiter auf seiner Team Orlen KTM.
Der Australier Andrew Caldescott rutschte hinter den Polen Jacek Czachor auf
den fünften Platz. Es war heute seine erste Begegnung mit den großen DÜnen.
"Ich liebe das, sagte Caldecott. "Es ist eine grossartige Erfahrung. Ich
habe noch nie so hohe Dünen gesehen."
Bei den Allradlern fuhr Peterhansel eine grandiose Etappe zum Sieg. "Ich
habe nur leichte Beschädigungen am Fahrzeug nach einem zu weiten Sprung über
eine Düne, aber es ich nichts ernsthaftes", sagter der Vorjahressieger. "
Es war eine tolle Etappe. Ich bin mit allem sehr zufrieden. Das Auto fühlt
sich sehr gut an und bei Halbzeit bin ich zuversichtlich".
Gregoire de Mevius hatte einiges an Problemen auf den letzten 60 Kilometern,
um das Etappenziel zu erreichen. Probleme mit der Kraftübertragung, trotzdem
hielt er den zweiten Platz vor dem Portugiesen Carlos Sousa, der mit seinem
Mitsubishi L200 Strakar Richtung WM-Titel fährt. Erzrivale Jean-Louis
Schlesser bleibt 11 Minuten hinter Sousa.
Der Italiener Miki Biasion begann den Tag an dritter Position in einem
Mitsubishi Pajero Evolution, aber der ehemalige Weltmeister überschlug sich
kurz nach dem Servicepunkt und kehrte sofort zum Service zurück. Eine neue
Windschutzscheibe musste montiert werden. " Es war eine erster Gang-Rolle.
Sehr langsam. Das Auto sieht nicht mehr toll aus, aber Motor und Elektrik
sind o.k." Er rutschte auf den vierten Platz zurück.
Khalifa Al-Motaiwi war der erste bemerkenswerte Ausfall eines Einheimischen
mit seinem Victory Rally Team BMW X5. " Ich pushte stark heute morgen und
hatte Ari Vatanen eingeholt", sagte der Fahrer aus Dubai. "Dann fuhren wir
über einen Sprung nahe dem Start und hatten einen Unfall. Das ist
Rallyesport. Ich machte sehr viel Druck." Dem Fahrer und seinem deutschen
Beifahrer Philipp Tiefenbach ist nichts passiert.
Der Franzose Luc Alphand startete vom Ende des Feldes heute morgen mit
seinem BMW X5 nachdem er einige Plattfüße hatte und zusätzlich noch von
enormen Kupplungsproblemen gebremst wurde, " Wir haben das Fahrzeug in Liwa
repariert und haben entschieden, dass er als Test für die Dakar
wieterfährt," sagte der deutsche Teammanager Erwin Weber. Als Konsequenz
konnte Alphand die heutige Etappe nicht beenden.
Der Pole Lukasz Komornicki mussten seinen Mitsubishi Pajero nach einem Feuer
im Motor abstellen. Der Führende von gestern, Giniel de Villiers, hatte
Probleme mit der Kraftübertragung und Teamkollege Ari Vatanen zwangen
Getriebprobleme ausser Reichweite.
Morgen wird eine Etappe über 359,60 km gefahren. Start zu dieser
schwierigsten Etappe ist um 06.50 Uhr. Diese Etappe führt über die höchsten
Sanddünen und trickreiche Sandpassagen. Das Ziel ist wiederum in Liwa.

Platzierungen nach der 2.Etappe - Motorräder (inoffiziell)
1. Cyril Despres (F), KTM 660 Rally, 7h 55m 24s
2. Alfie Cox (ZA), KTM, 7h 58m 44s
3. Marek Dabrowski (PL), KTM 660 Rally, 8h 02m 17s
4. Jacek Czachor (PL), KTM 660 Rally, 8h 08m 48s
5. Andy Caldecott (AUS), KTM 660 Rally, 8h 13m 31s
6. Pal Ullesvalseter (N), KTM Rally, 8h 16m 02s
7. Francois Flick (F), KTM Replica, 8h 19m 04s

Platzierung der Etappe 2 - Motorräder (inoffiziell)
1. Alfie Cox (ZA), KTM, 4h 40m 00s
2. Marek Dabrowski (PL), KTM 660 Rally, 4h 41m 25s
3. Jacek Czachor (PL), KTM 660 Rally, 4h 41m 45s
4. Cyril Despres (F), KTM 660 Rally, 4h 41m 51s
5. Pal Ullesvalseter (N), KTM Rally, 4h 46m 41s
6. Andy Caldecott (AUS), KTM 660 Rally, 4h 48m 54s
7. Francois Flick (F), KTM Replica, 4h 49m 20s